Der Weissensee

PETRI HEIL AM WEISSENSEE
Diese Forelle war 74 cm groß und hatte 6,80 kg.
Schleppfischen am höchsten Badesee Europas
 
 

Anglerunterkünfte am Weissensee
FERIENHOF NEUSACHER MOSER

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Beste Vorraussetzungen für Angler
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Fangtipps vom Junior des Hauses
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Ferienhof Obergasser & Pension Bergblick

Neusach 19 + 52

A-9762 Weissensee

Tel: 0043 (0) 4713 2265 / Fax: DW 60

 

Fischen im Naturpark Weissensee - El Dorado für Süßwasserangler
          Webcam Weissensee         
Bild vom Balkon über den Weissensee

Legende:

Der Weissensee liegt auf einer Seehöhe von 930 m. Er hat eine Länge von 11,6 km und seine größte Tiefe beträgt 99 m. Das Seebecken liegt in einer tief eingeschnittenen ost - west verlaufenden Talfurche der Gailtaler Alpen und wurde von einem Seitenast des Draugletschers ausgeschürft. Auf Grund des geringen Nährstoffgehaltes und der großen Tiefe ist der Weissensee ein typischer Salmonidensee, der durch einen geringen Sauerstoffgehalt in der Tiefenzone (ab 60 m) auffällt. Durch die in den 80-er  Jahren fertig gestellte Ringkanalisation kam es nie zu einer Belastung des Sees durch häusliche Abwässer. Die Seenzuflüsse sind nur kleine kalkhaltige Bäche von denen nur der Mühlbach und der Praditzbach ständig Wasser führen. Weitere Zubringer sind unterseeische Quellen die als " Brunnen" bezeichnet werden und vor allem den Seeforellen früher als Laichplätze genutzt wurden. Der Weissenbach am Ostufer des Sees ist der einzige Abfluss.

Blick über den Weissensee Richtung Ostufer

Die Geschichte der Fischerei am Weissensee:

Die erste urkundliche Erwähnung betreffend Fischerei stammt aus dem Jahre 1485. Dr. Hartmann veröffentlichte im Jahre 1883 eine Abhandlung mit dem Titel  "Das Thal des Weissensees" in der er 7 Fischarten beschrieb. Die Seeforelle wurde aufgrund ihrer charakteristischen Färbung, die nur im Weissensee ausgebildet wurde, auch Goldforelle genannt. 1953 beschrieb Dr. Findenegg den Zander, die Schleie und die Seeforelle als wichtigste Nutzfische. Er wies damals auch auf einen ständigen,  starken Rückgang der Seeforellen hin. Der Bestand erholte sich jedoch wieder, so daß Anfang der 70-er Jahre ein sehr guter Forellenbestand zu verzeichnen war. Fische von über 10 kg Gewicht waren keine Seltenheit und im Jahre 1974 wurde mit der Angel sogar ein Exemplar von 20 kg gefangen. Ab diesem Zeitpunkt nahm der Seeforellenbestand aber kontinuierlich ab.

Der derzeitige Fischbestand:

Die Fischartenzusammensetzung hat sich in den letzten hundert Jahren grundlegend verändert. Von den ursprünglich 7 Arten sind zwei verschwunden (Gründling und Elritze). Auf Grund der durchgeführten Besatzmaßnahmen können heute aber über 20 verschiedene Arten nachgewiesen werden. Die meisten davon haben sich im Weissensee etabliert, d.h. sie reproduzieren erfolgreich. Eine Ausnahme bildet der Karpfen der sich im Weissensee nicht vermehrt und meiner Meinung nach auch nicht hinein gehört. Das gleiche gilt für den Amur und für den Silberkarpfen, welche jedoch seit den 20- Jahren nicht mehr besetzt werden. Im Moment findet ein langfristiges Projekt für den Seeforellenbestand statt, welches schon erste Erfolge vorzuweisen hat. Im Frühjahr zur Saisoneröffnung werden jede Menge Seeforellen zwischen 40 und 50 cm gefangen. Um diesen Fischen noch eine Schonung zu gewährleisten wurde das Schonmaß auf 60 cm hinaufgesetzt.

häufige Fischarten
Reinanke, Hecht, Karpfen, Schleie, Flußbarsch, Rotauge, Rotfeder, Aitel

seltene Fischarten
 Seeforelle, Seesaibling, Zander, Amur, Laube

Der Fang von Reinanken ( Renke, Maräne)

Der erste Besatz erfolgte 1934. Aber erst 50 Jahre später entdeckte man, dass sich aus den wenigen Besatzfischen ein sehr guter Coregonenbestand entwickelt hatte. Innerhalb weniger Jahre wurde die Reinanke zur Hauptfischart für die Angelfischerei und ist es bis heute geblieben. Es werden jedes Jahr zwischen 3000 und 5000 Stk. entnommen. Die Nahrung der Renken besteht fast zu 100% aus Bodenorganismen wie Zuckmücklarven und - puppen, Wasserasseln und kleinsten Muscheln. Gefangen werden die Renken fast ausschließlich mit der Nymphenhegene zwischen 0- und 3 Meter über Grund. Das so genannte Schwimmerfischen ist die häufigste Art der Fischerei und zu Saisonbeginn ist der See übersät mit Schwimmern aller Art. Ich persönlich bevorzuge das Renkenzupfen, da der Drill mehr hergibt. Einen guten Fangplatz zu finden ist keine Schwierigkeit, da sich die Renken eigentlich überall aufhalten. Speziell im Frühjahr sind sie auch im Uferbereich anzutreffen. Wenn sich das Wasser erwärmt ziehen sich die Fische in die Tiefe zurück und ziehen in einer Tiefe von 10- bis 25 m . Wenn sie die richtigen Nymphen an der Hegene haben, dann werden sie besonders in der Abenddämmerung ziemlich sicher einige Renken fangen. Einheimische Angler fahren überhaupt erst in den Abendstunden raus und fangen dann meistens das Limit von 3 Renken.

Photo: Dahmen Wilfried

Weissensee - Renke mit 2,5 kg bei einer Länge von 65 cm
Hegenen für den Weissensee
Absolute Tophegene am Weissensee. Sehr natürlich wirkende Nymphen. Diese Hegene geht am besten bei Schönwetter.
HM Spezial120/RS5GO14
Diese Hegene ist ein weiteres Spitzenprodukt von HM Angelprofi. Naturgetreue Nymphennachbildungen zeichnen diese Hegene aus. 
HM Bodyglass 120/BG5GO14
Für dunkle Tage nimmt man eher eine Hegene mit verführerisch glitzernden Nymphen. 
HM Metallic 120/RM5GO14
Die besten Angelplätze für Renken sind am Weissensee leicht zu finden. Man braucht sich nur an den Bootsansammlungen zu orientieren. Wenn man so einen Platz ansteuert, unbedingt immer genügend Abstand zum nächsten Fischer halten und auch fragen ob der Abstand reicht. Man vermeidet so manch unnötige Konfrontation und lernt oft neue Fischerfreunde kennen.  Sehr gut ist das mittlere Seebecken bei Neusach. Hier hat der See eine mittlere Tiefe von 18 m. In dieser Tiefe fängt man auch die meisten Renken. Auf kapitale Renken fischt man eher  an den Kanten in einer Tiefe von 10 m. Auf der Suche nach Flohkrebsen, die es  im Seegras in Unmengen gibt, ziehen kapitale Renken an der Kante entlang. Da der Weissensee durch sein klares Wasser sehr sichtig ist, sollte man um die Renken nicht zu vergrämen, genügend Abstand (ca. 50 m) zum Fangplatz halten. Gefischt wird mit einer Renkenbombe die man so einstellt das sie an der Wasseroberfläche liegt. Sehr gut geht hier auch der Sinker, da man ihn sehr weit werfen kann. Im Frühjahr ist die Renke praktisch überall anzutreffen. Im Sommer wird die Sache schon ein bisschen schwieriger, da sich die Renke durch erhöhtes Planktonaufkommen in der Nahrungsaufnahme umstellt.  Ab September geht die Renke wieder sehr gut.  
Christoph Hagg
Originalzitat
Meine erste Renke meines Lebens (siehe Bild) wog 1,76 kg und hatte 56cm. Wurde damit Zweiter in der Renkenwertung (vor mir einer mit 1,78 kg und ebenfalls 56cm). Meine Renke war wahrscheinlich vorher am Klo und deshalb um 20g leichter.
Nymphen für den Weissensee
Klassische Renkennymphe aus blauem Kreppnylon Glitzerbraun ohne Rippung
Für helle Tage Für dunkle Tage
HM Spezial  Blau Metallic - Schwarz gerippt
Gebunden mit Kreppnylon und viel Geduld
Für alle Lichtverhältnisse Für dunkle Tage
Lureflash Blau Schwarzes Kreppnylon mit Goldtinsel gerippt
Für alle Lichtverhältnisse Für alle Lichtverhältnisse
Hier geht es zu den Nymphen

Der Hecht

Der erste Besatz erfolgte 1949. Seit dem hat sich ein guter Bestand entwickelt, der vermutlich auch seinen Teil dazu beigetragen hat, daß die seit den 70 er Jahren durchgeführten Besatzmaßnahmen mit Seeforellen, nicht die erwünschten Erfolge brachten. Es werden jedes Jahr zwischen 500 und 1000 Stk. entnommen. Bevorzugte Angelmethode ist das Schleppangeln. Durch Schwemmholz, umgestürzte Bäume und vielen Holzpflöcken im See hat der Hecht optimale Unterstände und man ist beim Schleppfischen echt gefordert. Die große Sichtweite dieses klaren Bergsees macht die Hechte natürlich noch misstrauischer und man sollte den Hechtfang nur frühmorgens oder Abends ausüben, wenn noch Ruhe am See herrscht.

Schlepp und Spinnköder für den Weissensee
Tiefgehendes HM System Deep Invader - Tauchtiefe 6,5 m
Sehr lebhaftes Köderspiel Bei Schönwetter
Perlmutt Blinker HM Salmo  Grandma - Barsch - Tauchtiefe bis 4 m
Für Hecht Blinkerlänge ab 130 mm Barschimitat mit einmaligem Laufverhalten
Absolute Rarität und sehr fängig

Dahmen Wilfried am Badestrand des Ferienhofes Obergasser mit schönem Hecht aus dem Weissensee

Die Seeforelle

Sie zählt zum Urbestand und war über viele Jahre der häufigste Nutzfisch des Weissensees. Mitte der 70-er Jahre ist der Bestand innerhalb kürzester Zeit sehr stark zurückgegangen und konnte sich nicht mehr erholen. Seit einigen Jahren wird daher, mit z. T. sehr großem Aufwand, versucht wieder eine Seeforellenpopulation aufzubauen, die sich in Zukunft selbst erhalten kann. 1999 wurden von den Angelfischern etwa 150 Stk. Seeforellen entnommen. Die Seeforellen sind herrlich gezeichnet und stammen aus dem Gosausee im Salzkammergut, der noch einen natürlichen Seeforellenbestand hat und heute als Genreservoir genutzt wird. Die Seeforelle wird in der Tiefe (ca. 15 - 25 m) mit der Schleppangel befischt, wobei ein Paravan wie der Fischseeker sehr hilfreich ist. Man kann mit diesem Gerät sehr gut die Tiefe einstellen und bleibt durch das geringe Gewicht des Paravans (langsames Absinken) beim Auslegen der Schleppmontage nicht sofort am Grund hängen. Zusätzlich kann man die Tiefe exakt einstellen und man weiß immer wie tief man schleppt. Als gute Schleppköder haben sich Silber- Kupfer Blinker und natürlich Perlmuttblinker erwiesen.

Kunstköder für Seeforellen
Perlmuttlöffel Tropfen Schlank Perlmuttspange Natur aus dunklem Perlmutt
Perlmuttspange aus rot silbrigem Perlmutt Perlmuttspange aus grün silbrigem Perlmutt
Superforelle aus dem Weissensee
Photo: Privat
!! 87 cm - 11,70 kg !!

Der glückliche Angler heißt Hartings Bruno auch Willich und er konnte noch zwei Seeforellen mit den Traumgewichten von 7,50 kg und 9,30 kg auf die Schuppen legen.

 Wir wünschen dem glücklichen Fänger ein kräftiges Petri Heil
Laichfang der Seeforellen am Weissensee
Das Seeforellenprogramm scheint erste Früchte zu tragen. Bei der Laichfischerei im Dezember konnten einige laichreife Fische gefangen werden.
Winkler Hans mit einer seiner Schützlinge
An erster Stelle eines Fischbesatzes steht der Laichfang. Nach dem Abstreifen der Laichfische wird der gewonnene Laich in eine Schüssel gegeben und mit der Milch des Milchners verrührt. 
Abstreifen einer Seeforelle aus dem Weissensee
Nach der Befruchtung kommen die Fischeier in das Bruthaus. In Zugergläsern (spezielle Glasbehälter zur Fischzucht) die ständig von frischem Seewasser durchströmt werden, setzt sich die weitere Entwicklung der Fischeier fort
Zugergläser
Nach dem Schlüpfen kommt die Brut in ein spezielles Gehege im See und wird mit Plankton bis zur Setzlingsgröße (ca. 6cm) großgezogen.
Hier ist der Lohn dieser mühevollen Arbeit
Imposante Seeforelle mit ausgeprägtem Laichhaken.
Traumfische

für den Weissensee und den Sportfischer.