Die Seeforelle und ihre Zuordnung

Die Seeforelle und ihr Verhalten

Schleppen auf Seeforellen

Die Köder

Perlmuttblinker für Seeforellen

Welche Löffelfarbe ? > Helles Wasser <

Welche Löffelfarbe ? > Dunkles Wasser <

Löffelfarbe > Hell <
Löffelfarbe > Dunkel <
Löffelfarbe > Hell - Dunkel <

Die Seeforelle

> Seelachs <

> Salmo trutta m. lacustris L. <

Bestimmung:
Die Seeforelle zählt in den stehenden Gewässern des Alpen - und Voralpengebietes zur größten Art der Forellenartigen. Ein blaugrauer oder grüngrauer Rücken, sowie helle Seiten mit dunklen Flecken sind diesem Fisch eigen. Mitunter befinden sich zwischen den dunklen Flecken auch rostbraune oder orangefarbene Tupfen. Der Körper ist gedrungen, torpedoförmig und seitlich etwas abgeflacht. Das Maul ist endständig, die Maulspalte reicht bis hinter das Auge. Die Kiefer tragen viele spitze Zähne. Bei älteren Männchen bildet sich ein kräftiger Laichhaken aus. In der Jugend ist die Schwanzflosse etwas eingebuchtet, mit zunehmendem Alter wird ihr Ende gerade.
Nicht verwechseln : SEEFORELLE - BACHFORELLE !
Die Seeforelle hat keine roten Tupfen mit hellblauer Umrandung wie die Bachforelle. Die Seeforelle hat größere, schwarze Flecken bis zum Bauch hinunter.
Ist man sich nicht sofort sicher, so ist der Fisch umgehend und schonend zurückzusetzen, um nicht eine untermassige Seeforelle zu töten.
Lebensraum:
Die Lebensräume dieses Fisches sind tiefe Seen des Alpen - und Voralpengebietes, also kalte, sauerstoffreiche Gewässer, wobei die älteren Tiere mit dem Erreichen der Geschlechtsreife (4 - 5 Jahre ) in Tiefen bis zu 40 m (Grundforellen), die jüngeren (Schwebforellen) in den oberen Wasserschichten beziehungsweise nahe am Ufer leben. In den einzelnen Seen kann es fast durchwegs zur Ausbildung spezifischer Formen kommen. 40 cm - 80 cm sind die durchschnittlichen Größen, Längen bis 140 und Gewichte um 30 kg sind sehr seltene Ausnahmen. Ungefähres Alter: 8 bis 12 Jahre
Nahrung:
In den ersten Jahren ernährt sich dieser Fisch von Kleinlebewesen und kleinen Fischen, später ausschließlich von Fischen. 
Bedeutung für die Fischerei:
Der Bestand dieser Art ist durch die teilweise intensive Nutzung der Seen mancherorts stark zurückgegangen. Aber auch die Verwechslung in den Jugendjahren mit der Bachforelle fordert ihren Tribut.
Schonzeit:
Ihre Schonzeit hat sie vom 16. September bis zum 15. März.
Mindestmaß:
Das Mindestmaß ist mit 50 cm festgesetzt.
ACHTUNG : Sonderbestimmungen der Bewirtschafter beachten !

Verhalten der Seeforellen

Die Seeforelle ist ein ausgesprochener Wanderfisch in unseren Seen und fast überall anzutreffen. Man unterscheidet Grundforelle oder Schwebforelle. Grundforellen sind kapitale Exemplare die sich in der Regel nur im Frühjahr in den oberen Gewässerschichten aufhalten. Man sagt auch - Seeforelle ist Schneeforelle -. Im September, kurz vor der Schonzeit kann man ebenfalls große Forellen an der Oberfläche beim Rauben beobachten. In den ersten Lebensjahren ist die Seeforelle in erster Linie an der Wasseroberfläche und in den Flachwasserzonen anzutreffen. Anflugnahrung und Kleinfische sind die Nahrungsgrundlage für die Schwebforellen. Für den Schleppangler wichtig ist die Tatsache, das Seeforellen nie alleine rauben. 

Schleppfischen

Es gibt 3 Möglichkeiten auf Seeforellen zu schleppen. Das sogenannte Fahren mit dem Seehund, das Schleppen mit der Tiefseerolle oder mit 2 Ruten. Alle Möglichkeiten genau zu beschreiben würde Bücher füllen. Wichtig ist auf jeden Fall die richtige Tiefe und eine dem Köder angepasste Schleppgeschwindigkeit. Bei 2 Ruten fischt man natürlich in verschiedenen Tiefen. Die Fangaussichten sind im Frühjahr am besten.

Köder

Bei der Wahl des Köders und seiner Größe soll man immer nach dem Futterfisch der Seeforellen gehen. In der Regel sind das Lauben od. andere Schwarmfische. Logischerweise verwenden wir dadurch lange schlanke Blinker. Perlmuttblinker in schlanken Formen mit oder ohne Kupfereinlage sind unsere Favoriten. An allen großen Seen gehören Blinker aus Perlmutt in die Köderkiste jedes Schleppanglers.

schöne 53er auf eine 160 mm Spange

Perlmuttblinker

Für die Schleppangelei auf Seeforellen hat sich der Perlmuttblinker als äußerst fängig erwiesen. Wir verwenden für diese Blinker nur Drillinge von höchster Qualität die die Laufeigenschaft in keiner Weise beeinträchtigen. Man sollte den Blinker nach der Geschwindigkeit ausrichten und vor dem Auslegen auf dessen Laufverhalten achten. Wir bevorzugen für schnelles Schleppen schlanke Blinker. Für langsameres Schleppen eignen sich auch breitere Formen.

 
Spange > Salmo < Löffel  >Favorit <
schnelle Schleppgeschwindigkeit langsame Schleppgeschwindigkeit
 

Spange > Natur <

Löffel  >Tropfen schlank <
mittlere Schleppgeschwindigkeit langsame Schleppgeschwindigkeit

 

 

Löffelfarbe für Helles Wasser

Löffelfarbe für Dunkles Wasser

Als hellen Löffel bezeichnen wir Blinker die beidseitig eine helle Perlmuttoberfläche besitzen.

Als dunklen Löffel bezeichnen wir Blinker mit einer dunklen natürlichen  Perlmuttoberfläche und einer hellen Innenseite.

Vorderseite

> Dunkel <

Wunderschöner Perlmuttlöffel aus ausgesuchtem Perlmutt

Innenseite

> Weiß <

Als hell - dunklen Löffel bezeichnen wir Blinker die eine helle Perlmuttoberfläche kombiniert mit einer Kupferinnenseite besitzen.

Die Kupferinnenseite dunkelt mit der Zeit ab und lässt den Blinker verführerisch aufblitzen.